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Brand Okini Markt   Okini Markt
    Jeri Baker vor dem abgebrannten Okini-Markt

 

Am Sonntag, dem 05. April 2026 (dem vergangenen Ostersonntag) wurde One Spirit-Gründerin Jeri Baker gegen 5:30 Uhr morgens von einem Anruf geweckt: der Okini-Markt stand in Flammen und die Behörden benötigten ihren Schlüssel, um hineinzugelangen.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Brand zerstörte jedoch das gesamte Gebäude mitsamt allem, was sich darin befand. Auch die daran angeschlossene Lebensmittelausgabe für Menschen mit Diabetes und Dialysepatienten ist abgebrannt. 

One Spirit USA ist im Gespräch mit der Versicherung, aber es ist klar, dass diese nicht alles abdecken wird. Wir schätzen, dass es in etwa zusätzliche 35.000 Euro (40.000 USD) kosten wird, das Verlorene zu ersetzen.

Wir sind am Boden zerstört. Wir haben Jahre damit verbracht, den Okini Market zu dem zu machen, was er war. Die Lebensmittelausgabe für Diabetiker stand kurz vor der Eröffnung. Jetzt arbeiten wir daran, alles wieder aufzubauen

Wie ein Lakota, der das brennende Gebäude sah, traurig sagte: „Es ist, als würde etwas Gutes, sobald es geschieht, von etwas Schlechtem zunichte gemacht.“ 

Das Wort „Okini“ bedeutet „materielle Güter teilen“. Der Okini-Markt war der Ort, an dem die Lakota günstig Kleidung und Haushaltgeräte kaufen konnten. Außerdem wurden hier Spenden und Materialien für andere Projekte entgegengenommen und verteilt, und er beherbergte ebenfalls die Lebensmittelausgabe für Dialyse- und Diabetespatienten.  Auch Geräte und Vorräte für den neuen Waschsalon waren hier gelagert. Für die Bewohner des Reservats war der Okini-Markt wirklich eine Veränderung zum Guten. Dies sind einige der Reaktionen, die uns nach dem Brand erreichten:

„Was für eine Katastrophe! Oh je!!! Dort kaufen wir unsere ganze Kleidung.“

„Oh nein. Das ist mein Lieblingsladen.“

„Es tut mir so leid, das zu sehen. Die Oyate (das Volk) liebte euren Laden und war darauf angewiesen.“

„Mir sank wirklich das Herz, als ich die Nachricht hörte. Okini war eine große Stütze für die Gemeinschaft und bedeutete so vielen Menschen so viel.“

Aber schon heute höre ich sowohl von den Lakota als auch von unseren Spendern auch etwas anderes: nämlich, dass diese Tragödie eine Chance zum Aufbau von etwas Besserem sein kann. Dieser Ausdruck der Hoffnung bedeutet uns so viel! Nach all den Jahren der Armut und des Kampfes glauben die Lakota noch daran, dass etwas Besseres kommen wird. 

Wir haben hart daran gearbeitet, zu zeigen, dass es Grund zur Hoffnung gibt. Und es gibt gleich mehrere: Der erste von drei geplanten Waschsalons ist nun eröffnet. Die Lakota Empowerment Group, die wir vor einem Jahr ins Leben gerufen haben, hat 12 Häuser renoviert und arbeitet derzeit an vier weiteren. Lebensmittelausgabestellen sind geöffnet und Gärten wachsen. Es gibt noch so viel zu tun, und genau darin liegt die Chance. 

Mit Ihrer Unterstützung werden wir den Okini-Markt wieder aufbauen und die anderen Projekte weiterführen. Erste Spenden für den Okini-Markt haben wir sogar schon erhalten. 

Wir danken Ihnen sehr für Ihre Verbundenheit und Ihre Bereitschaft, Hand in Hand mit den Lakota an einer besseren Zukunft zu bauen.

Wópila Tánka!

 



 


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